Brücken bauen und Gemeinschaft erleben

Am 29. August 2026 feierten die Geschwister aus den umliegenden Gemeinden von Brandenburg a.d. Havel ein gemeinsames Sprengelfest. Eingeladen waren die Gemeinden Brandenburg an der Havel, Fläming (Bad Belzig) und Werder an der Havel.

Schaut man sich den Sprengel auf einer Karte an, fällt auf, dass Potsdam-Mittelmark – kurz PM – Brandenburg gewissermaßen umschließt. Das Kürzel PM erhielt an diesem Tag eine besondere Bedeutung: als Sinnbild für einen Pontifex maximus, einen „Brückenbauer“. So stand das Sprengelfest ganz unter dem Motto „Brücken bauen“.
Zum Auftakt des Festes kamen die Geschwister in der Kirche zusammen. Ein kleines Quiz sorgte für einen unterhaltsamen Einstieg und machte zugleich deutlich, wie viel die drei Gemeinden miteinander verbindet. Im Anschluss wurde gemeinsam gesungen und bei dem gemeinsamen Essen und vielen Gesprächen bestand ausreichend Gelegenheit, Gemeinschaft zu erleben.
Dank des Caterings und der zahlreichen selbstgebackenen Kuchen der Gemeindemitglieder war für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders die Kinder kamen auf ihre Kosten: Eine gemietete Hüpfburg und eine Eismaschine sorgten bei bestem Wetter für viel Spaß und eine willkommene Abkühlung.
Im Laufe des Tages wurde eines besonders deutlich: Egal, ob beim gemeinsamen Basteln, beim Tischtennisspielen oder einfach beim gemütlichen Plaudern – viele Brücken mussten an diesem Tag gar nicht erst gebaut werden. Sie waren bereits vorhanden und wurden neu gepflegt.
Die Freude über das Wiedersehen war bei vielen deutlich zu spüren. Natürlich entstanden auch neue Kontakte und damit neue Verbindungen. Doch wenn man genauer hinschaute, waren es vor allem die bereits bestehenden Brücken, die an diesem Tag wieder neu entdeckt und gestärkt wurden – die Verbindungen, die uns im Glauben und auch persönlich miteinander verbinden.
So wurde das Sprengelfest zu einem gelungenen Tag voller Wiedersehensfreude, guter Gespräche, gemeinsamer Aktivitäten und viel Spaß. Gemeinschaft dieser Art ist nicht selbstverständlich. Deshalb gilt ein ganz besonderer Dank allen Organisatoren und den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern, die diesen schönen Tag möglich gemacht haben.